Wo die Winde Heilung wußten

Wenn die Zeit Dir Narben schlägt
Wunden blutend in die Seele
die Dein ich für morgen prägt
Versteck Dich nicht in Deiner Höhle
wo im Dunkeln Du verbleichst
und hadernd nur im Traume schleichst

Zeig im Lichte alle Schrinden
die Dich schmerzen in den Wunden
ohne Dich in Harm zu winden
der Dich ach so arg geschunden
und die Seele blutend näßt
Dein Gesicht in Tränen läßt

Laß den Wind die Tränen trocknen
und gleichmit auch die Seele heilen
wo gespeichert all´die Dogmen
die an Deinem Ego feilen
Dann vernarben all´die Krusten
als die Winde Heilung wußten

Winde wehen
Winde feilen
Deine Seele zukunftglatt
Winde gehen
Winde heilen
wendend Deiner Seele Bad

25.02.1998
© Hans Eberhard Bertelsen, 28. September 2014
(Bertelsen)