Anlage

Statistik der zu Tötungsdelikten, bzw. anderen Gewaltverbrechen benutzten "Waffen".
Obwohl hier nur ein kleiner Teil der jährlich stattfindenden Straftaten ausgewertet werden konnte, ist das Verhältnis der Tatwerkzeuge zueinander repräsentativ. Ausgewertet wurden schwere Straftaten die seit 1998 im Großraum Frankfurt/Main gemeldet wurden, bzw. von überregionaler Bedeutung sind, und bei denen die benutzte Waffenart angegeben wurde.
letzte Bearbeitung Januar 2016

Liste der ausgewerteten Straftaten



Als Ergebnis zeigt sich, dass fast so viele Straftaten mit Messern begangen werden, wie mit allen anderen Waffen zusammen.
Betrachtet man lediglich die Faustfeuerwaffen, so machen selbst die illegal besessenen gerademal 10% der benutzten Tatwaffen aus. Gewehre - sieht man von zwei Selbstmorden von Jägern ab - werden in der Statistik praktisch nicht genannt.
Insgesamt fällt auf, dass die meisten schweren Straftaten mit vollständig frei verfügbaren und haushaltsüblichen Gegenständen verübt werden, an deren Verbot oder Einschränkung niemand auch nur im Geringsten denkt.
Illegal besessene Waffen, der nächst folgende Anteil, können durch Gesetze nicht weiter reglementiert werden, denn sie sind ja bereits verboten und deren Besitzer beweisen, dass sie ohnedies nicht daran denken, sich an Waffengesetze zu halten.
Legal besessene Waffen spielen kaum eine Rolle. Ausnahme sind hier eher Polizisten, die ihre Dienstwaffe zu Straftaten einsetzen. Ansonsten sind legale Waffen überwiegend bei Selbstmorden und Affekthandlungen gegen den Lebensgefährten etc. eingesetzt worden, also bei Straftaten, bei denen ansonsten andere Mittel, oft Küchenmesser etc. eingesetzt worden waren. Es ist daher kaum erkennbar, dass es nicht zu dieser Affekthandlung gekommen wäre, hätte der Täter keine Schusswaffe besessen.
Hinzu kommt, dass nach Aussage vom BKA davon auszugehen ist, dass ein erheblicher Prozentsatz, mehr als 50% (Statement der Polizei Januar 2002), aller gewaltsamen Tötungen wegen nachlässiger Leichenschau überhaupt nicht als solche erkannt werden. Wortwörtlich sagte z.B. der ehemalige BKA-Präsident Herold schon vor fast 20 Jahren, 'wenn auf jedem Grab eines Ermordeten, von dem wir irrtümlich glauben, dass er natürlichen Todes gestorben sei, eine Kerze brennen würde, wären nachts alle Friedhöfe hell erleuchtet. Man kann daher davon ausgehen, dass diese vielen zusätzlichen Morde wohl kaum mittels Schuss- oder Stichwaffen begangen wurden, denn ansonsten währen sie wohl kaum übersehen worden.
Nicht unberücksichtigt bleiben kann auch, dass laut Statistik-Zitat des Richters Hilmar Rettkowski (LG Stendal/Sachsen) vom 23.04.2001, 80% aller Tötungsdelikte und 50% aller Sexualstraftaten unter Alkoholeinfluss begangen würden. Es scheint daher eher nicht das Problem der inneren Sicherheit zu sein, dass Waffen verfügbar, sondern dass Alkohol verfügbar ist, und nach Willen der Regierung auch bleibt.


Diebstähle von Waffen
13.10.1978 Aus der Polizeistation Ritterhude/Bremen stahlen unbekannte Täter in der Nacht zum Donnerstag 2 Maschinenpistolen, vier Pistolen, 400 Schuss Munition und drei Gassprühdosen. Die Einbrecher hatten einen gepanzerten Waffenschrank aufgebrochen.
06.02.1985 Die versehentliche Lieferung von Waffen und Munition in das Hamburger Gefängnis wird für die beteiligten Polizeibeamten ein Nachspiel haben. Die Polizisten hatten reperaturbedürftige Holzschränke aus dem Keller der Polizeischule in die Gefängnistischlerei gebracht. In den Schränken befanden sich noch 10 Dienstpistolen und 160 Schuss Munition. Der Fehler war erst vier Tage später bemerkt worden, nachdem ein Polizist seine Dienstpistole vermisst hatte.
15.11.1994 Einer der größten Waffendiebstähle in der Geschichte der Bundesrepublik ist aufgeklärt. Ein 26-jähriger, ehemaliger Marinesoldat hat gestanden, in der Nacht zum 8. Mai eine Waffenkammer des 6.Marinegeschwaders Wilhelmshaven geplündert zu haben. Bei dem Einbruch waren 33 Schnellfeuergewehre, 18 Pistolen und 2 Maschinengewehre erbeutet worden. Der Ex-Soldat hatte bei dem Diebstahl keine Helfer. Als Motiv gab er an, dass er die Waffen aus Geldnot verkaufen wollte.
7.07.1996 Ein ehemaliger Waffenhändler, ein entzwischen entlassener Polizist und ein Wachmann wurden von der Frankfurter Staatsanwaltschaft angeklagt, zwischen 1991 und April 1995 472 Schusswaffen illegal verkauft zu haben. Bisher konnten nur 50 dieser Waffen wieder sichergestellt werden.
26.04.1997 Hätte die Frankfurter Rundschau keinen diskreten Hinweis erhalten, wäre es kaum je an die Öffentlichkeit gelangt. Die Frankfurter Polizei ermittelt gegen wegen Waffendiebstahl gegen einen Beamten des eigenen Reviers. Bereits am 21. März 1997, als ein Beamter nach einem 3-Tage-Urlaub seine Waffe aus seinem Stahlfach entnehmen wollte, musste er den Diebstahl seiner Dienstpistole SIG-Sauer, cal. 9mm nebst Ersatzmagazin feststellen. Die Scharnierbolzen des Fachs waren, von Außen nicht erkennbar, abgesägt worden. Zu dem Vewahrraum der Waffen, in dem sich neben 60 Waffenstahlfächern auch die Kleiderschränke der Polizisten der Dienststelle befinden, haben nur Polizisten des Reviers Zutritt.
22.08.1998 Im Amtssitz des Bundespräsidenten R. Herzog verschwand eine Maschinenpistole. Nur Beamte des Personen- und Objektschutzes der Polizei hatten Zugang zu dem Schrank, indem die Waffe verwahrt wurde.
26.04.2013 Nach einem Besuch einer Tankstellentoilette in Berlin befand sich in
den Hinterlassenschaften des Polizisten auch dessen Dienstpistole. Nachdem
ihm der Verlust aufgefallen war, kehrte er zurück. Vergeblich, ein nachfolgender
Toilettenbenutzer hatte die Waffe bereits an sich genommen.

Waffen im Gefängnis
24.05.1995 Bereits am 21. Mai 1984 hat der gelernte Büchsenmacher Peter Strüdinger in der Strafanstalt Celle eine vierläufige, fast einen Meter lange Schrotflinte gebaut und damit eine Geisel und einen Fluchtwagen erpresst, mit der er entkam, sich einen Tag später jedoch wieder stellte. Die Regierung forderte daraufhin eine strengere Überwachung der Häftlinge. Am 21.10.1991 brachten vier Celler Häftlinge mit ebenfalls im Gefängnis aus Tischbeinen aus Stahlrohr selbst gefertigten Schusswaffen drei Justizbeamte in ihre Gewalt und flohen mit erpressten 2 Millionen DM. Nach einer Schießerei wurden sie in Karlsruhe festgenommen. Obwohl die Zelle Strüdingers in Celle in den vergangenen 5 Wochen wegen eines Gerüchts auf Fluchtvorbereitungen 14 Mal durchsucht wurde und alle zur Waffenherstellung geeigneten Dinge wie Tische mit Stahlrohrbeinen aus dem Gefängnis entfernt worden waren, gelang diesem mit einem Komplizen erneut seine Flucht und ein Lösegeld mittels einer selbstgebauten Schusswaffe zu erpressen. Alles für den Bau der Waffe und der Munition verwendete Material stammte aus der gefängniseigenen Versorgung.
05.08.1997 Die CDU und FDP des Hessischen Landtages rügen schwere Sicherheitsmängel des Untersuchungsgefängnisses Friedberg. In ihm waren vor 6 Wochen auf Grund eines Hinweises eines Gefangenen innerhalb des Gefangenentrakts ein Handy, eine Pistole und 25 Schuss Munition gefunden worden.
24.01.1998 Auf direkte Veranlassung des Hessischen Justizminister R.v.Plottnitz wurde die JVA Kassel durchsucht. Dabei wurde ausschließlich externes Personal eingesetzt. In den 750 Zellen wurden 48 verbotene Messer, mehrere Schraubenzieher, Rasierklingen, Schlagstöcke, Haschischpfeifen, Scheren und ein Sägeblatt gefunden. Um zu Verhindern, dass die Aktion durchsickerte, wurde trotz Anfragen und Sicherheitsvorwürfe weder das Parlament noch - bis auf die unmittelbare Leitung - die Anstaltsbeschäftigten vorab informiert.



Morde und andere Delikte durch Polizisten und Polizeiwaffen
02.02.1994 Ein 18-jähriger Polizeianwärter hat mit seiner Dienstwaffe in Wolfshagen/Kassel seinen Vater im Schlaf erschossen. Der Schuss wurde aus nächster Nähe auf den Kopf des Vaters ausgeführt. Der Täter gab an, von seinem Vater jahrelang gedemütigt worden zu sein.
08.03.1995 Ein 39-jähriger Hauptkommissar wurde Berlin kurz nach einem Bankraub in einem Spielkasino festgenommen. Bei seiner Vernehmung gab er zwei weitere Banküberfälle zu. Als ihm die Kassierin das Geld durch die Kassenbox schob, gelang es ihr, die Tatwaffe, die Dienstpistole des Polizisten, in die Kassenbox zu ziehen. Über deren Nummer konnte der Täter ermittelt werden. Als Motiv gab er hohe Spielschulden an.
11.06.1996 Der 37-jährige Polizeibeamte Peter Roth läd seine ehemalige Verlobte Gabriele L. unter dem Vorwand, ihre Ersparnisse in Höhe von mehr als 130.000,- DM gut anzulegen, zum Essen ein, wobei er das Geld erhält. Während der Rückfahrt in seinem Auto bietet er ihr eine Flasche Kakao an, die er zuvor mit einer Überdosis Schlafmittel versetzt hat, die er an seiner Diensstelle aus beschlagnahmten Beständen gestolen hatte. Er fährt mit der tief schlafenden Frau in den Wald und hackt ihr mit dem mitgebrachten Beil den Kopf und die Hände ab und beseitigt die Leichenteile. Zu Hause wäscht er sich, lockt unter einem Vorwand den Lebensgefährten der Frau aus der Wohnung, den er als Zeugen beseitigen möchte, gibt ihm ebenfalls einen gemixten Kakoa zu trinken und tötet ihn anschließend auf gleiche Weise. Er wäscht sich erneut, hebt mit der Scheckkarte der Frau mehrer tausend DM ab und fährt im Anschluss mit seiner Dienststelle in einen Betriebsurlaub.
18.06.1996 Ein Tankwart erschoss am frühen Montag in München einen Gangster, der ihn bereits zum dritten Mal überfallen hatte, einmal im Januar und am Sonntag vor der letzten Tat. Bereits unmittelbar nach dem ersten Überfall hatte sich der Tankwart die Waffe illegal besorgt. Bei dem maskiertem Täter handelte es sich um einen Polizeiobermeister, der den Tankwart mit einer gestohlenen Dienstwaffe bedrohte. Der Tankwart handelte daher wahrscheinlich in berechtigter Notwehr. 12.07.1996 Ein Münchner 36-jähriger Polizist wurde wegen Doppelmord verhaftet.Er soll seine frühere Freundin und deren Freund getötet haben. (dpa/ap 20.07.) Nachdem ein Pilzsammler beide Leichen ohne Kopf und Hände aufgefunden hatte, hat der Polizist gestanden, beide aus Habgier getötet zu haben.
15.03.1997 Ein 39-jähriger Polizist hat am Freitag morgen im Gerichtsgebäude seine langjährige 33-jährige Lebensgefährtin mit mehreren Schüssen tödlich verletzt. Insgesamt feuerte er 2 Magazine á 8 Schuss leer und gab aus einem dritten Magazin einen weiteren Schuss ab. Seine ehemalige Partnerin, die ihn auf Unterhalt verklagt hatte, wurde von 8 Geschossen, ihre Anwältin von 3 Kugeln schwer verletzt. Auf die Richterin, die sich hinter ihren Schreibtisch geduckt hat, feuerte der Täter ebenfalls einige Patronen. Nach den gesetzen war er - selbst als Beklagter - berechtigt, das Gericht mit seiner Dienstwaffe zu betreten. Gegen den Polizisten war bereits ein Strafverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung anhängig.
22.03.1997 Ein Darmstädter Polizist hat am Freitag eine Bank im Odenwald überfallen und dabei rund 16.000,- DM erbeutet. Zuvor hatte der 39-Jährige in Reinheim eine Autofahrerin mit vorgehaltener Waffe gezwungen, ihm ihr Auto zu überlassen. Bei einer Fahndungskrontrolle konnte der Täter verhaftet werden. Er hatte zur Tat seine Dienstwaffe verwendet. Als Motiv gab er seine schwierige finanzielle Situation an.
24.02.1998 Seit Montag steht ein Polizeihauptmeister der Kriminalabteilung des Offenbach Polizeipräsidiums vor dem Landgericht Darmstadt. Ihm wird vorgeworfen unter Verwendung seiner Dienstpistole und des Dienstautos im Mai 1997 die Volksbank Sprendlingen und eine Bank in Offenbach-Bürgel überfallen und ausgeraubt zu haben. Kurz nach seinem 2. Überfall wurde er festgenommen, da ein Zeuge das Autokennzeichen notiert hatte. Der Täter hat die Überfälle gestanden.
15.04.1998 Ein Beamter des Thüringischen Landeskriminalamtes erschoss bei seiner Amokfahrt mit seiner Dienstwaffe in Süddeutschland einen 25-Jährigen und verletzte einen bayerrischen Zivilfahnder durch Schüsse schwer. Motiv für die Tat des LKA Experten war ein Streit, den er mit seiner Ex-Freundin hatte.
11.12.2001 Das Bundeskriminalamt ermittelt gegen 17 Beamte des Bundesgrenzschutz (gehört zur Polizei) wegen Waffenschmuggel, Geheimnisverrat und illegale Einschleußung von Flüchtlingen.
20.01.2002 Ein 47 jähriger Polizist aus dem thüringischem Mühlhausen besuchte seine Ehefrau im Krankenhaus und streckte sie dort ohne erkennbarem Grund mit einem Schuss aus seiner Dienstpistole nieder. Danach erschoss er sich selbst. Das Ehepaar hinterläßt 3 Kinder.
unzulässiger Waffengebrauch durch Polizisten:
17.03.1994 Nach einer wilden Verfolgungsjagd erschoss ein 29-jähriger Polizeikommissar in Bad Endorf einen nach einem Unfall gestellten serbischen Asylbewerber. Der Schuss löste sich "versehendlich" aus der Dienstwaffe des Polizisten. Der Flüchtige wurde des Diebstahls verdächtigt. Knapp eine Woche zuvor hatte eine Polizistin im oberbayerischen Weiden unter rätselhaften Umständen ihren 38 Jahre alten Kollegen erschossen.

28.05.1994 Vor dem Frankfurter Amtsgericht muss sich ein Polizist verantworten, der im vergangenem Sommer einen Autofahrer ohne jede Warnung zwei Mal beschossen und schwer verletzt hat. Der Autofahrer hatte in seinem Wagen mit einer Gaspistole hantiert, was ein Zeuge der Polizei meldete. Laut Zeugenaussage soll der Polizist ohne Anrufen auf den Kfz-Insassen geschossen und ihn dabei in den Oberschenkel getroffen haben. Als der Getroffene zu Boden ging, habe ihm der Polizist mit einem zweiten Schuss in den Rücken geschossen. Der Schütze verweigert jede Aussage, sein Kollege stellt den Vorgang völlig anders dar und spricht - entgegen den nachweislichen Verletzungen des Getroffenen - auch nur von einem Schuss. Das Gericht beschloss daher weitere Zeugen zu laden. Der Getroffene ist heute teilweise gelähmt.
15.06.1994 Zum zweiten Mal innerhalb von 3 Wochen steht ein Polizist der Station Bad Homburg wegen "rätselhaftem Schusswaffengebrauch" vor Gericht. Bei einer Personenkontrolle auf einem Königsteiner Parkplatz hatte der 29-jährige Polizist aus ungeklärten Gründen durch die Windschutzscheibe des zu kontrollierenden Fahrzeuges geschossen und den 20-jährigen Fahrer an Hals und Kiefer schwer verletzt. Die Insassen des Fahrzeuges erwiesen sich als völlig unverdächtig und an keiner unrechtmäßigen Handlung beteiligt. Die Aussagen des Polizisten über seinen versehentlichen, reflexartigen Schusswaffengebrauch kollidieren mit der Aussagen einer neutralen Zeugin.
08.07.1994 In Hannover wachsen die Zweifel an den Darstellungen über die Umstände, unter denen ein Polizist am vergangenen Donnerstag einen 16-jährigen kurdischen Jungen erschossen hat. Der Junge, der illegal Plakate geklebt, als ein SEK der Polizei auftauchte. Ursprünglich hatte die Polizei angegeben, den angreifenden Jungen auf eine Entfernung von etwa drei Meter in vermeindlicher Notwehr erschossen zu haben. Untersuchungen an der Leiche ergaben, dass dem Junge aus einer Distanz von maximal 5 cm in den Rücken geschossen wurde, als er im Polizeigriff mit auf den Rücken gedrehter linken Hand abgeführt wurde. Wegen des Verdachts, dass hier etwas vertuscht werden sollte, forderten die Parlamentarier des Landtags den Einsatz neutraler Gutachter.
09.02.1996 Ein an den Händen gefesselter Häftling ist bei einem Fluchtversuch von den begleitenden Justizangestellten erschossen worden.
15.02.1996 Das Frankfurter Landgericht verurteilte unter Az 73 Js 31496.3/92 einen Polizisten wegen fahrlässiger Tötung zu einer Geldstrafe in Höhe von 8000,- DM. Er hatte einem unbewaffnetem Einbrecher, der fliehen wollte - wie er sagte im Reflex - von hinten erschossen.
28.06.1996 Bei einer Fahrzeugkontrolle hat ein 27-jähriger Polizist einen 42-jährigen durch einen Schuss mit seiner Dienstpistole schwer verletzt. Die näheren Umstände sind noch unklar.
29.07.1996 Nach der Verfolgung eines 18-jährigen mutmaßlichen Autodieb wurde dieser bei einem Handgemenge von einem Polizisten unter bisher ungeklärten Bedingungen erschossen. Die beiden beteiligten Polizisten sind noch nicht vernehmungsfähig.
17.08.1996 Beim Einsatz wegen des Poststellenüberfalls in Gummersbach-Wiehl hat eine 34-jährige Polizeiobermeisterin aus Versehen ihrem Kollegen in den Rücken geschossen und schwer verletzt. Aus bisher ungeklärter Ursache erschoss sie sich im Anschluss möglicherweise ebenfalls aus Versehen selbst. Die Täter waren unbewaffnet.
06.11.1996 Ein 24-Jähriger aus Eichenzell, der wegen erheblichen finanziellen Problemen seine ehemalige Firma um 450.000,- DM erpresste, wurde von einem Polizisten 3 Stunden später bei der Flucht durch einen Wald erschossen. Der Erpresser trug eine Schreckschusspistole bei sich.
16.11.1996 Ein 34-jähriger Türke aus Fürth/Odenwald wurde in der Nacht zum Freitag durch einen Schuss aus einer Polizeiwaffe getötet. Der Türke war vor einer Polizeikontrolle geflohen. Warum der Türke geflohen war und warum sich der Schuss aus der Polizeiwaffe gelöst hat, ist noch unklar.
24.01.1997 Das Amtsgericht Nürberg verurteilte eine 20-jährige Polizistin wegen fahrlässiger Tötung zu einer Geldstrafe. Sie hatte einen unbewaffenete Griechen - nach Auffassung des Gerichts - unbegründet erschossen.
08.03.1997 Die Staatsanwaltschaft Stuttgart ermittelt gegen drei Polizisten wegen Verdachts auf ein Tötungsdelikt. Sie hatten nach einer Verfolgungsjagd vor einer Woche einen Autofahrer erschossen, obwohl es keinen Grund für einen Schusswaffengebrauch gab.
24.07.1997 Am Mittwoch erschoss eine Münchner Polizistin einen offensichtlich geistig verwirrten 34-jährigen Mann, der mit einem Messer gedroht hatte.
04.11.1997 Das Amtsgericht Osterholz/Scharmbeck verurteilte eine Polizistin wegen fahrlässiger Körperverletzung zu 7200 DM Strafe und 5000,- DM Schmerzensgeld an das Opfer. Sie hatte bei einem Einsatz eine unbeteiligte Frau durch einen unabsichtlich abgegebenen Schuss schwer verletzt. Das Gericht bewertete als strafmildernd, dass die Polizistin nur unzureichend an der Waffe ausgebildet worden sei und nur einmal im Jahr Schießtrainig stattgefunden habe. Das Innenministerium Niedersachsens sah bei einer Stellungnahme keine Notwendigkeit für irgendwelche Maßnahmen. Bei den 17.000 waffentragenden Polizisten Niedersachsens käme es jährlich nur zu 2 - 3 ähnlichen Schießunfällen, die zwar bedauerlich seien, aber innerhalb üblicher Größenordnungen lägen.
07.04.1998 Beim unsachgemäßen Hantieren mit seiner Dienstwaffe erschoss ein 21-jähriger Polizist in der elterlichen Wohnung in Hofheim aus Versehen seinen 15-jährigen Bruder.
21.08.1998 Das Stuttgarter Landgericht verurteilte einen 28-jährigen Polizeibeamten wegen gezielten tödlichen Schüssen auf einen 19-jährigen flüchtigen Sittlichkeitsverbrecher wegen Totschlags zu einer Freiheitsstrafe von einem Jahr und vier Monaten auf Bewährung.
17.02.1999 Nachdem sich eine 22-jährige Münchner Polizistin mehrfach vergeblich über sexuelle übergriffe ihres 32-jährigen Vorgesetzten beschwert hatte, erschoss sie sich am Sonntag mit ihrer Dienstwaffe.
18.12.1999 Die Staatsanwaltschaft Erfurt stellte das Strafverfahren gegen zwei Polizisten ein, die einen Wanderer in nordtüringischen Heldrungen erschossen hatten. Sie hatten den 62-Jährigen Kölner für den gesuchten Schwerverbrecher Zurwehmde gehalten. Die Staatsanwaltschaft begründete die Verfahrenseinstellung damit, dass die Beamten selbst sehr aufgeregt und in der Situation überfordert gewesen wären. Alledings hatten die Beamten auch kein Fahndungsfoto des Gesuchten und nicht die Herkunft des Fahrzeuges des Wanderers überprüft, wodurch ihr Irtum hätte vor dem Zwischenfall hätte aufgeklärt werden. Außerdem hatten sie es abgelehnt, zur Festnahme des vermeindlichen Schwerverbrechers das Sondereinsatzkommando zu beauftragen.
17.03.2001 Zwei befreundete Kölner Ehepaare wurden am Freitagmorgen auf dem Weg zum Flughafen versehentlich von Polizisten beschossen. Die Polizisten fahndeten nach 2 bewaffneten Räubern und verwechselten das Auto der 4 Personen , verfolgten und stoppen es. Nachdem das Auto bereits angehalten hatte und sich die Polizisten diesem näherten, schossen sie 'aus Versehen' zwei Mal auf das Auto, wobei einer der Schüsse das Auto traf.
07.08.2001 Bei der Durchsuchung eines Möbelhauses nach Einbrechern erschoss ein 49-jähriger Polizist aus Baden Württemberg beim Verlassen des Gebäudes aus Versehen seinen 12 m entfernt stehenden 40 Jahre alten Kollegen.
Nach Ermittlung 'löste' sich aus der Maschinenpistole ein Schuss, der den 2. Polizisten an Schulter und Lunge traf. Der Getroffene verblutete.

illegale Waffeneinfuhr
20.07.1994 Das Zollfahndungsinstitut hat bei Hausdurchsuchungen in Südbayern eingeschmuggelte Waffen und Munition im Wert von einer halben Million DM sichergestellt (277 Gewehre, 105 Pistolen, 12 Kriegswaffen, 3,2 Kilo Sprengstoff 200 Kilo Munition) . Die Waffen seien überwiegend aus Österreich, in Einzelfällen aus Tschechien und der Schweiz eingeführt worden. Es seien mehr als 300 Ermittlungsverfahren gegen meist unbescholtene Durchschnittsbürger eingeleitet worden. Vor allem über die von Österreich zurückgeforderte Mehrwertsteuer sei der Zoll auf diese Fälle aufmerksam geworden. Auch der Zoll Baden-Württembergs meldete eine ähnliche Aktion mit zahlreichen Sicherstellungen. Das Karlsruher Zollfahndungsamt teilte mit, dass es allein nach einer Waffenbörse in Straßburg an der Grenze 107 Schusswaffen und 4625 Schuss Munition sichergestellt habe.
25.11.1994 Bei der Durchsuchung von 27 Wohnungen in Hessen und Bayern fand die Polizei mehr als 200 Feuerwaffen, 40 Handgranaten, 8 Kilo Plastiksprengstoff, 100 Zünder, eine Rohrbombe und 22 Kisten Munition. Die Waffen stammten aus dem ehemaligen Jugoslawien, Österreich und Tschechein und sollten in der BRD verkauft werden. Bei den Tatverdächtigen handelt es sich um Privatleute im Alter von 29-56 Jahren aus verschiedenen Berufsgruppen.
01.01.1995 Nach der Statistik des BKA wurde 1994 gegen 0,01% der legalen Waffenbesitzer Ermittlungen wegen Straftaten geführt. Hierunter waren auch Polizisten und Selbstmörder, sowie Straftaten, die aus dem bloßen Verstoß gegen das Waffengesetz selbst bestanden.
29.03.1995 Der Sicherheitsexperte des BKA Jürgen Stoltenow berichtet, dass sich immer mehr Deutsche illegal mit Schusswaffen eindecken, die sie aus dem Ausland einschmuggeln. 1993 seien etwa 14.000 Schusswaffen sichergestellt worden. Der Schmuggel würde dadurch erleichtert, dass das Waffengesetz z.B. in Belgien und Frankreich weit aus weniger streng sei, als in Deutschland. Dort genüge meist ein Personalausweis, um ganz legal eine Waffe kaufen zu können. An den Westgrenzen könnten diese dann wegen den offenen Grenzen ohne Schwierigkeit in die BRD gebracht werden. Unter den sichergestellten Waffen befänden sich neben Pistolen und Gewehren auch Maschinenpistolen und sogar Handgranaten. Der Trend der Bewaffnung der Deutschen sei zunehmend. Haupt-Käuferland der Deutschen sei hier Tschechien. Hier müsse der Käufer nur versichern, dass er die Waffe aus Tschechien ausführt. In Hessen wurden vom HLKA 1994 1736 Waffen sichergestellt, das waren 112 mehr als im Vorjahr.
18.08.1995 Der Neonazi Peter Naumann hat den Polizeibehörden als Beweis seiner Abkehr von der rechtsradikalen Szene 4 von 8 zugesagten Waffendepots der Neonazis gezeigt. In diesen lagerten 150kg Waffen und Sprengstoffe, die überwiegend aus Ex-Jugoslawien stammten.
10.06.1996 Die Polizei hat den Lieferanten der Handgranate ermittelt, die bei der Entführung im Falle Reemtsma zur Drohung benutzt wurde. Sie stammte aus den Beständen der ehemaligen jugoslawischen Armee (Anm. und war illegal eingeführt worden, denn etwas anderes ist nicht möglich)
04.01.1997 In einer anlässlich des Selbstmords einer phsychisch kranken Frau in der Sindlinger Kirche abgegebenen Erklärung der frankfurter Polizei, ist es möglich, auf dem Schwarzmarkt jede beliebige Waffe zu erhalten. So seien in der Bundesrepublik 1986 alleine 206 Handgranaten aus Ländern des ehemaligen Warschauer Paktes sichergestellt worden. Bei einem im Sommer 1993 zerschlagenen Waffenhändlerring seien 200 Waffen vom Revolver bis hin zur Maschinenpistole sichergestellt worden. 23.07.1997 Nach Erkenntnis des LKA in Wiesbaden werden Handgranaten in Deutschland immer häufiger zu Verbrechen benutzt. Nach deren Sprengstoff-Experten Dieter Krickhahn sei aus den ehemaligen Kriegswaffen mitlerweile ein alltägliches Tatmittel geworden. 1995 habe das LKA in Hessen 18, 1996 bereits 53 Handgranaten sichergestellt, sowie zwei versuchte und drei vollendete Anschläge damit gezählt. Die Granaten stammten zum größten Teit aus ehemaligen Ostblockbeständen. Nach Meinung der LKA Experten sei es für Täter aus dem kriminellen Milieu kein Problem, sich jederzeit Granaten zu geringem Preis zu beschaffen.
11.09.1997 Eine neu eingezogene Mieterin fand im Briefkasten ihrer Wohnung eine 9mm Luger Pistole des Zweiten Weltkrieges, 4 Packungen zugehörige neue Munition, sowie zwei Detonations- und 2 Splitterhandgranaten jugoslavischer Herkunft. Es scheint nicht ermittelbar, wer von den ehemaligen Mietern die Waffen dort deponiert hatte. In dem Zusammenhang wies die Frankfurter Kriminalpolizei auf die große Zahl von Waffen hin, die aus dem ehemaligen Jugoslawien eingeschmuggelt würden.
21.03.1998 Hessische Polizisten stellten 1997 1794 Waffen sicher. Darunter waren 56 Handgranaten. In 856 Fällen wren die Waffen bei Straftaten verwendet worden. Bei 41% der Waffen handelte es sich um frei verkäufliche Gaspistolen.
11.12.2001 Das Bundeskriminalamt ermittelt gegen 17 Beamte des Bundesgrenzschutz (gehört zur Polizei) wegen Waffenschmuggel, Geheimnisverrat und illegale Einschleußung von Flüchtlingen.




Hauptursachen für unnatürliche Todesfälle


Alkohol

27.04.1994
Jeder dritte Trinker ist erblich vorbelastet. Drei Millionen Bundesbürger trinken deutlich zu viel und sind im Grunde kranke Menschen. Der Alkohol schädige nicht nur die Leber, sondern jedes Organ.

23.11.1994 ( Hess.Verkehrsminister)
Mehr als 5000 Autofahrer, die im vergangegen Jahr auf Hessischen Straßen in Unfälle verwickelt waren, standen unter Einfluss von Alkohol, 82 Pkw-Lenker unter Einfluss von Rauschgift. In knapp 3000 Fällen wurden dabei Menschen getötet oder verletzt. 1992 waren es noch 5400 Unfälle unter Alkoholeinfluss und 102 Fälle unter Rauschgifteinfluss.

14.12.1994
Nach Feststellungen der Deutschen Hauptstelle für Suchtgefahren ist jeder 20.Deutsche suchtkrank. Nur etwa jeder 5. Bürger der alten Bundesländer trinkt keinen Alkohol, in den neuen Bundesländer ist es nur jeder 9. .Mehr als ein Drittel der Bundesbürger raucht mehr als 15 Zigaretten pro Tag. 17 Millionen Raucher gelten als medizinische Behandlungsfälle. Die Zahl der auf Nikotin direkt zurückzuführenden Todesfälle werden auf 90.000, die der Alkoholtoten auf 40.000 Bunddesbürger geschätzt. 1738 Bundesbürger sterben jährlich an verbotenen Drogen. Hauptschädiger ist jedoch der Alkohol. Die gesellschaftlichen Folgekosten werden auf 30 bis 80 Milliarden DM geschätzt.

24.12.1994
Alkoholunfälle forderten 1993 in Deutschland 2048 Menschenleben, dass waren 20% aller Todesopfer im Straßenverkehr. 142.000 Kraftfahren wurde die Fahrerlaubnis wegen Alkohol am Steuer entzogen.

02.02.1996
Die Der parlamentarische Untersuchungsausschuss in Holland stellte fest, dass die verdeckten Ermittler von Polizei und Justiz dem illegalen Drogenhandel mehr genutzt als geschadet haben. Die Ermittler brachten seit 1990 rund 285 Tonnen (weiches) Rauschgift auf den Markt, um so an die Verteileringe zu kommen. Nur 160 Tonnen davon konnten sie dann durch Fahndungserfolge wieder sicherstellen. Offenbar hatten V-Leute der Behörden ihren Einfluss auf die Ermittler ausgenutzt, um an den Einschleusungen von Rauschgift Millionen zu verdienen. Das Parlament empfahl den sofortigen Stopp des Einsatzes von V-Leuten aus dem kriminellen Milieu.

14.03.1996
Die Versicherer fordern eine niedrigere Promillegrenze von 0,5 wenn nicht gar 0,3 Promille. Durch Alkoholunfälle würden jährlich 1800 Menschen getötet und 20.000 schwer verletzt. Jeder fünfte Unfall mit Todesfolge gehe auf das Konto von Alkohol.

18.06.1997
Nach Berechnung des Verbands der Technischen Überwachungsvereine würde eine Herabsetzung von 0,8 auf 0,5 Promille Alkohl die Unfallgefahren drastisch senken, da Personen mit 0,5 Promille Alkohl noch klar entscheiden könnten, keinen weiteren Alkohl mehr zu trinken, Personen, die bereits 0,8 Promille Alkohol im Blut hätten seien dazu nicht mehr in der Lage und tränken weiter. Jeder 2. von den 8755 jährlichen Unfalltoten in der BRD sei durch Trunkenheit bedingt. Die Zahl der Personen, die mit 1,6 Promille Alkohl noch ein Auto fahren und dabei erstmals auffallen, habe sich 1996 gegenüber von 1995 um 12,9% auf 25.288 überführte Personen erhöht. Insgesamt würden jährlich ca. 200.000 betrunkene Kraftfahrer durch die Polizei gestellt. Die Polizei Schätz, dass jährlich etwa 120 Millionen Fahrten in berauschtem Zustand stattfänden. In der EU verlieren jedes Jahr insgesamt 45.000 Menschen ihr Leben durch Autounfälle.

16.08.1997
Insgesamt wurden 1996 vom TÜV 151000 medizinisch-psychologische Gutachten erstellt. Zu 70% betraf dies Fälle, bei denen Autofahrern der Führerschein wegen Alkohol am Steuer abgenommen wurde. 4865 Der Fahrer waren wegen Drogen oder Medikamentenmissbrauch fahruntüchtig gewesen. Dies entspricht einer Zunahme von 7.9%. 43% der Überprüften wurden als ungeeignet zum Führen eines Kfzs eingestuft. Obwohl die Anzahl der aufgefallenen Fahrten unter Alkoholeinfluss leicht rückläufig waren, zeigt man sich darüber besorgt, dass die Zahl der stark alkoholisierten Fahrer (mehr als 0,16%) die erstmalig aufgefallen waren, um 12,9% zugenommen hat. Nach verschiedenen Berechnungsmethoden liegt das Verhältnis der unentdeckt alkohlbeeinflussten Fahrern zu den ertappten bei wenigstens 1:60 und maximal 1:600. Man schätzt, dass jährlich etwa 120 Millionen Autofahrten unter Alkohleinfluss stattfinden. Jeder 5. Verkehrstote wird durch Alkohol am Steuer verursacht. Das waren 1996 1468 von 8755 Verkehrstoten. Eine umfassende Studie der Universität des Saarlands hat vor einigen Jahren jedoch ergeben, dass bei genaueren Untersuchungen etwa die Hälfte aller Verkehrstoten Opfer von betrunkenen Fahrern sind. Der TÜV verlangt daher, dass die Promillegrenze endlich wie in Frankreich und europaweit angestrebt, auf 0,05% gesenkt wird. Dies würden nach repräsentativer Emnid-Umfrage 79% der Bevölkerung befürworten.

17.04.1998
Nach der Jahresstatistik der Schutz- und Kriminalpolizei des Wetteraukreises stieg 1997 die Zahl der Unfalltoten sowohl gegenüber 1996, als auch gegen 1995 dramatisch um 41% auf 38 Opfer. In den Vorjahren wares es lediglich jeweils 27 Verkehrstote. Bei 20% der tödlichen Unfällen wurde Alkohol am Steuer festgestellt.

27.06.1998
Nach Angaben des Hessischen Innenministeriums wurden 1997 rund 10.000 junge Menschen zwischen 15 und 24 Jahren vom Weg von einer Diskothek in einen Verkehrsunfall verletzt. Dabei wurden 2200 Personen zwischen 15 und 24 Jahren schwer verletzt. 146 Personen starben dabei. Einer der hauptgründe für die Unfälle war der Konsum von Alkohol und Drogen.

21.04.2002
Nach dem Suchtforscher Professor Joachim Körkel trinken die deutschen Bürger pro Jahr rund 12 Milliarden Liter Bier, 1,5 Millionen Liter Wein und 500 tausend Liter Spirituosen. Rund 10 Millionen Bürger hätten dadurch Alkoholprobleme und verursachten einen jährlichen volkswirtschaftlichen Schaden von rund 20 Milliarden Euro.
Man könnte daraus statisisch feststellen, dass pro 4% Alkoholanteil pro Liter ein Euro Schaden entsteht. Rechnet man das auf ein Glas Bier um, so müsste auf jedes hiervon ein Schadensdeckungsbeitrag von 44 Cent erhoben werden.

Autoverkehr

12.01.1995
Der Rat der europäischen Verkehrssicherheit der Europäischen Union fordert die Mitgliedsstaten der EU auf, die Höchstgeschwindigkeit auf allen Autobahnen auf 120 km/h zu beschränken. Wöchentlich stürben 1000 Menschen auf Straßen der EU. Häufigste Ursache sei überhöhte Geschwindigkeit. Schon die Verringerung der durchschnittlichen Fahrtgeschwindigkeit um nur 5 km/h würde jährlich 11.000 Tote und 180.000 Unfälle mit Verletzten vermeiden. Insgesamt seien Jahr für Jahr 50.000 Verkehrstote und 1,25 Millionen Verletzte durch den Straßenverkehr zu beklagen.

08.05.1995
1994 verungglückten 38.313 Fahrer und Beifahrer von Zweirädern. Dies waren 8,8% mehr als im Vorjahr. 934 Motorradfahrer kamen dabei ums Leben. Dies ist eine Steigerung von 5,5% gegenüber dem Vorjahr.

23.08.2002
Das Statistische Bundesamt veröffentlicht, dass sich die Anzahl der tödlichen Autounfälle im ersten Halbjahr 2002 um 4% gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum gestiegen ist. 3312 Menschen wurden in diesem Zeitraum Opfer von Verkehrsunfällen.
Wertet man nur die 98 tödlich verunglückten Motorradfahrer, so fand eine Steigerung um 42%.

Rauchen

29.05.1995
Unmittelbar vor dem Welt-Nichtrauchertag forderte der Krebsforscher Prof. Ferdinand Schmidt eine gesellschaftliche Ächtung des Rauchens, einen Nichtraucherschutz, sowie Rauchverbot für alle öffentlichen Räume. Weltweit stürben jährlich 3 Millionen Menschen an den Folgen des Rauchens. In den Industriestaaten ließen sich 95% aller Lungenkrebsfälle auf das Rauchen zurückführen. Hinzu kämen sie als Ursache für 85% aller chronischen Bronchitis-Erkrankungen und 25% aller Sterbefälle durch Herzkrankheiten. Jeder Raucher verlöre durch seine Sucht im Durchschnitt 22 Jahre seines Lebens. Beispielhaft seien in positiver Hinsicht die Erfolge der USA, dort sei durch Rauchverbote in öffentlichen Räumen, während Inlandsflügen und in Restaurants das öffentliche Ansehen des Rauchens und damit das Rauchen selbst stark gesunken.

01.06.1995
Die österreichische Regierung hat zum Weltnichtrauchertag ein neues Gesetz verabschiedet, nach dem das Rauchen in allen öffentlichen Gebäuden, auch dem Parlament selbst, verboten ist. Plakatwerbung für Tabakwaren ist in Sichtweite von Schulen nicht mehr erlaubt. Generell ist die Reklame nur noch für Zigarettensorten erlaubt, die weniger als zehn Milligramm Kondensat pro Zigarette enthalten. Bis auf die Rechtspartei "Freiheitlichen" stimmten alle Fraktionen dem Gesetz zu. Nach dem Verband "Deutsche Krebshilfe" sterben in Deutschland pro Jahr 36.000 Menschen an Bronchial- und Lungenkrebs.

06.12.1995
Nach der Deutschen Hauptstelle gegen Suchtgefahren ist jeder achte Deutsche von Alkoholmissbrauch betroffen. 2,5 Millionen Bürger seien behandlungsbedürftige Alkoholiger. Unter ihrer Sucht litten auch deren 7,5 Millionen Angehörige. Die Deutschen seien Weltmeister im Trinken. Die Zahl der alkoholbedingten Todesfälle wird auf 40.000 pro Jahr geschätzt. Der jährliche Volkswirtschaftliche Schaden erreiche bis zu 80 Milliarden DM. Der DHS verlangt daher von der Regierung eine Einschränkung des Zugangs zum Alkohol. Neben Alkoholsüchtigen gäbe es ca. 120.000 Abhängige illegaler Drogen und 1,4 Millionen Medikamentensüchtige. Jeder dritte der rund 18 Millionen Raucher sei behandlungsbedürftig. Der Konsum von Schlafmitteln sei alamierend. Die Steuereinnahmen für Alkohol und Tabak liegen bei 28 Milliarden DM. Statt diese zur Suchtvermeidung einzusetzen, subventioniere der Bund hieraus die Spirituosenindustrie mit 330 Millionen DM jährlich.

13.11.1996
Die Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen haben einen Gesetzesentwurf vorgelegt, nachdem das Rauchen in öffentlichen Verkehrsmitteln verboten sein soll. Auch die SPD strebt einen besseren Nichtraucherschutz an. Nach wissenschaftlichen Untersuchungen sterben alleine in der Bundesrepublik jährlich 400 Menschen an den Folgen des passiven Rauchens. In Europa sterben ca. 800.000 Menschen an den Folgen des Rauchens. Der Entwurf zielt nicht dahin, eine rauchfreie Gesellschaft zu erzwingen und repektiere das Rauchen als Teil der freien Entfaltung der Persönlichkeit. Dies findet jedoch dort seine Schranken, wo andre belästigt oder massiven gesundheitlichen Folgen ausgesetzt werde.

18.11.1996
Im Jahr 1996 werden ca. 135 Milliarden Zigaretten zu35,6 Milliarden DM geraucht werden. Daran verdient der Fiskus durch Tabak- und Mehrwertsteuer 72% des Betrages, rund 20,6 Milliarden DM. Bis zum Jahre 2000 wird nur noch ein geringes Wachstum des Zigarettenverbrauchs auf ca. 136,7 Milliarden Stück erwartet. Im Durchschnitt kostet heute eine Filterzigarette das Doppelte wie vor 20 Jahren.

28.03.1997
Nach medizinischen Studien der "New York Journal od Medicine" und der "Society of Community Medicine" verursachen Raucher 50% mehr Unfälle und sind 46% häufiger in Verkehrsdelikte verwickelt als Nichtraucher. Als Grund wird eine vermehrte Produktion von Tränenflüssigkeit vermutet, wegen der Raucher häufiger die Augen schlössen. Dadurch führen sie weniger aufmerksam. Hinzu käme eine erhöhte Kohlenmonoxidkonzentration im Blut, die die Sauerstoffversorgung verschlechtere und zu Ermüdung führe. Dadurch würden die Reflexe vermindert und die Konzentration weiter gemindert.

18.05.1998
Jedes Jahr sterben in Deutschland 1500 Säuglinge, weil ihre Eltern rauchen, stellte der Heidelberger Kinderarzt des Deutschen Krebsforschungszentrums Heidelbergs fest. Ein ungeborenes Kind habe 20 Minuten nach dem Zigarettenkosum der Mutter den gleichen Nikotingehalt im Blut wie seine Mutter. Nach seiner Geburt sei auch die Muttermilch mit Nikotin angereichert. Durch diese Schädigungen seien Ungeborene mit zu wenig Sauerstoff versorgt, da das Nikotin den Sauerstoffgehalt des Blutes zurücksetzt. Sie wüchsen daher langsamer als Kinder von nichtrauchern. Die Zahl der Frühgeburten, auch der nicht-lebensfähigen stiege. Die Gefahr des plötzlichen Kindstodes verdoppele sich bei Raucherkindern. Werden mehr als 20 Zigaretten pro Tag geraucht, so verfünffache sich dieses Todesrisiko. Raucherkinder erkrankten doppelt so häufig an Blutkrebs als Nichtraucherkinder. Bereits in den ersten Lebensmonaten hätten Raucherkinder typische Raucherkrankheiten wie erhöhter Blutdruck, zu schneller Herzschlag, Astma und Bronchitis. Hinzu litten sie verstärkt an Konzentrations- und Sprachstörungen. Ihr Intelligenzquotient läge im Schnitt um 5 Punkte unter dem unbelasteter Kinder.

27,12,2012
Nach einer in Großbritannien an mehr als einer Million Fauenbiografien erfolgten Studie liegt die Lebenserwartungen von Frauen, die rauchen, um zehn Jahre niedriger als die der Nichtraucherinnen. Stoppt eine Frau das Rauchen vor ihrem 30. Lebensjahr, so sind die Auswirkungen des Rauchens nur gering.

Tresordiebstähle


13.10.1978 (fr - ap)
Aus der Polizeistation Ritterhude/Bremen stahlen unbekannte Täter in der Nacht zum Donnerstag 2 Maschinenpistolen, vier Pistolen, 400 Schuss Munition und drei Gassprühdosen. Die Einbrecher hatten einen gepanzerten Waffenschrank aufgebrochen.

05.04.1995 (fr -lhe)
Das Hessische LKA registrierte alleine im ersten Quartal 1995 19 Diebstähle von Tresoren aus Banken, Supermärkten und Poststellen. Dabei gingen die Gannoven mit hohem Gewaltpotential vor. Türen und Mauern würden mit einem LKw oder Bagger eingefahren. Gitter mithilfe von Baustellenfahrzeugen und Stahlseilen eingerissen. Vor der Tat würde alle am Gebäude verlaufenden Kabel durchtrennt. Bereits 1993 ging dem Hessischen LKA eine rumänische Bande ins Netz, die alleine 20 Tresore erbeutet hatten. 1994 wurden in Hessen 60 Tresore geraubt.

12.06.1996 (fr - habe)
Zwei unbekannte Räuber haben sich am bei Ladenschluss in einer Drogerie einschließen lassen und die Angestellten zwanzig Minuten später mit Pistolen bedroht und zur Öffnung des Tresors gezwungen. Die Täter entkamen mit der Tageseinnahme von 13.000,- DM.

03.09.1996
Vier unbekannte Männer, die sich als Kaufinteressenten des Gestüts eines Butzbachers ausgaben, bedrohten den 67-jährigen und seine 89-jährige Mutter mit einem Messer, fesselten und knebelten sie, öffneten mit den vorgefundenen Schlüsseln den Tresor und raubten eine Münzsammlung im Wert von 200.000,- DM.

25.09.1996 (fr - habe)
Als eine 28-jährige, frankfurter Bedienung zusammen mit einem Bekannten das Lokal nach Feierabend verlassen wollte, wurde sie von einem mit einer Pistole bewaffnetem Mann in das Lokal zurückgedrängt und gezwungen den Tresor zu öffnen. Der ca. 35 Jahre alte Täter, entkam mit ca. 8.500,- DM.

02.10.1996 (fr - pid/dpa)
Drei mit Sturmhauben und Sonnenbrillen maskierte Täter überfielen am Dienstag morgen die Volksbank Dassel/Niedersachsen und erbeuteten 200.000,- DM. Sie bedrohten die Angestellten mit Pistolen und fesselten sie mit Handschellen aneinander. Einer der Angestellten musste den Tresor öffnen. Trotz sofort eingeleiteter Fahndung sind die Täter entkommen.
12.11.1996 (fr - str) Ein etwa 1,80 m großer, maskierter Mann mit kräftiger Statur bedrohte am Montag den Filialleiter eines Lebensmittelmarktes mit einer Pistole und erzwang das Öffnen des Tresors. Er erbeutete etwa 40.000,- DM. Der Täter sprach Türkisch und gebrochenes Deutsch.

28.12.1996 (fr - kat)
In einem Marktgelände in Echzell überfielen zwei mit einer Pistole bewaffneten Täter eine Spielothek und zwangen die 40 jährige Angestellte, den Tresor zu öffnen. Die maskierten Täter sprachen gebrochenes Deutsch und erbeuteten 2000,- DM.

02.01.1997 (fr - ric)
Unter Prügeln und Bedrohung mit einem Messer musste der Angestellte einer Metzgerei in der Frankfurter B-Ebene den Tresor öffnen. Der Täter, der gebrochen deutsch sprach, konnte mit dem gestolenem Geld unerkannt entkommen.

06.01.1997 (fr)
Einbrecher haben in der Nacht zum Freitag den Tresor der Diskothek Fantasy in Frankfurt ausgeraubt. Der Tresor wurde mit einem elektrischen Trennschleifer geöffnet.

20.01.1997 (fr - nes)
Zwei mit Wollmützen maskierte Männer lauerten am Freitag dem Leiter des Penny-Marktes Ober-Mörlen auf, drängten ihn mit Waffengewalt in den Supermarkt zurück und zwangen ihn, den Tresor zu öffnen. Anschließend machten sie das Telefon unbrauchbar, und schlossen das Personal ein. Die Täter sprachen mit osteuropäischem Akzent.

19.02.1997 (fr - lhe)
Zwei bewaffnete Bankräuber erbeuteten am Dienstag maorgen in einer Wiesbadener Bank 400.000,- DM. Sie lauerten den Angestellten auf und zwangen sie, den Tresor zu öffnen.

18.03.1997 (fr - nes)
Nach Auskunft der Friedberger Kriminalpolizei stahlen in der Nacht zum Samstag unbekannte Einbrecher den Tresor des Postamts Bad Nauheim samt Inhalt. Sie setzten die Alarmanlage außer Betrieb, brachen die Türen auf und wuchteten den Tresor in ihr Fahrzeug.

15.04.1997 (fr - ze)
Zwei maskierte Männer zwangen am Montag kurz vor 6 Uhr eine Angestellte des HL Marktes Bad Vilbel mit vorgehaltener Pistole den Tresor zu öffnen. Ihnen vielen dabei Schecks und zwei Geldbombem mit ca. 40.000,- DM in die Hände.

13.05.1997 (fr - dia)
Am Sonntag abend wurde eine Frau und ihre vierjährige Tochter in Niederlibbach von zwei unbekannten Männern überfallen als sie aus dem Haus gingen, um den Mülleimer zu leeren. Die Täter zwangen sie den Tresor zu öffnen, verbanden ihr und ihrer Tochter die Augen und fuhren mit beiden im BMW des Opfers davon. Erst am nächsten morgen ließen sie beide in der Nähe von Trier wieder frei.

14.07.1997 (fr - af)
Unbekannte Täter brachen in der Nacht zum Freitag in eine Apotheke in Karben ein und stahlen zwei Tresore mit Arzeneimitteln, Bargeld und Geschäftspapieren.

20.10.1997 (fr - enk)
Zwei mit Motorradhauben maskierte und mit einem Fleischermesser bewaffnete Männer lauerten in Alt-Niedereschbach einen 26-jährigen Marktleiter und zwangen ihn, den Tresor zu öffnen. Sie entkamen mit 13.000,- DM.

17.11.1997 (fr - tja)
Am Freitag abend wurde ein Lebensmittelmarkt im Ahornweg/Hanau überfallen. Der etwa 25 jährige Mann bedrohte drei Angestellte mit einer Pistole und zwang sie, den Tresor zu öffnen. Er erbeutete mehr als 10.000,- DM.

21.08.1998
Unbekannte Einbrecher drangen in den Morgenstunden des Mittwoch in einen Getränkemarkt ein und raubten dort 1000 DM in Münzen. Zuvor hatten sie die Alarmanlage überwunden.
26.08.1998 (fr - mu) 3000,- DM erbeuteten Einbrecher im Edeka-Markt Bad Vilbel. Sie schweißten den Tresor auf.

29.08.1998 (fr - habe)
Ein 30-jähriger Filialleiter eines Supermarktes wurde beim Verlassen des Marktes von einem Unbekannten mit einem Messer bedroht und in den Markt zurückgedrängt. Dort musste er den Tresor öffnen. Der Täter erbeutete 5000,- DM und fesselte sein Opfer mit Klebeband an ein Regal.

30.08.1998
Unbekannte brachen in der nacht zum Mittwoch in die Poststelle Karben ein und erbeuteten den Tresor samt Inhalt.

30.08.1998
Vermutlich die gleichen Posträuber wie in Karben, brachen zwei Tage später in die Postagentur Rockenberg ein und entwendeten dort ebenfalls den Tresor. Sie erbeuteten dabei mehr als 100.000,- DM.

Die Statistik wurde bis 2012 nicht weiter fortgeschrieben, da solche Vorkommnisse faktisch alltäglich waren. Es werden daher ab 2012 nur noch Vorfälle berichtet, die aus dem Rahmen fallen.

13.03.2012 In Langendiebach drangen Einbrecher durch das Wohnzimmerfenster in ein Einfamilienhaus ein. Dort fanden sie einen 260 Kilo schweren Tresor. Sie schleppten diesen auf die Terrasse und von dort durch die Garage bis zu ihrem Fahrzeug. In dem Tresor befanden sich Schmuck und Uhren.

01.01.2013 In der Sylvesternacht drangen Einbrecher in eine Bäckerei in Niederdorffelden ein und öffneten dort mehrere Tresore, wobei sie einen 5-stellingen Geldbetrag erbeuteten.

Polizeiliche amtliche Einschätzung von Einbruchdiebstählen

:
06.11.1995 (fr - Kriminalpolizeiliche Beratungsstelle Frankfurt/Main-Taunus-Kreis)
9 von 10 Diebstählen sind Gelegenheitsdiebstähle, die nach dem Strickmuster verlaufen schnell rein, schnell einsacken und schnell wieder raus. Es bedarf daher keines optimalen Schutze, der alle Eventuallitäten berücksichtigt, sondern lediglich Vorkehrungen, die die schnelle Gelegenheit vereiteln. Das sei oft einfacher als gedacht. So genüge z-B. ein zwischen Terassentürrahmen und Wand geklemmter Stock oder Besenstiel und die Tür ließe sich nicht mehr aufschieben. Statistisch sei erwiesen, dass Diebe keine Scheiben einschlügen, da dies zu viel Lärm mache, zu zeitaufwendig sei und die Verletzungsgefahr für sie zu groß sei. Die Zeit der spektakulären Brüche gäbe es nur noch in Fernsehkrimis.

01.12.1995 (fr - Sonderkommission "Karparten"/"Salz" der Kripo)
Seit Jahresbeginn haben vom rumänischen Geheimdienst geschulte Banden in Hessen 1450 Straftaten begangen. Hauptziel dieser auf Geld aus seienden Banden währen Poststellen. Dabei hätten sie bereits 170 Tresore aus Baumärkten, Poststellen und Banken gestohlen. Dabei gingen sie mit brachialer Gewalt vor, ein Teil der Bande durchtrenne sofort Strom-und Telefonkabel, Kabel von Bewegungsmeldern und Alarmanlagen, während andere Mitglieder mit einem Fahrzeug die Tür oder Wand einfahren und den Tresor stehlen. Es dauerte kaum 4 Minuten und die Bande wäre mit der Beute wieder auf der Flucht, wodurch die Polizei in den ländlichen Regionen bei Anfahrtszeiten von bis zu einer halben Stunde kaum Chancen habe, die Täter unmittelbar zu fassen. Dabei käme Hessen noch ganz gut davon, in Mecklenburg und Brandenburg lägen die Fallzahlen bis sieben Mal so hoch.


1998 - siehe Anlage, alleine 17 Tresordiebstähle bzw. Ausraubungen von Tresoren im mittelhessischen Raum.

14.10.1999 (fr - lhe)
Zum 3. Mal innerhalb von 2 Monaten drangen unbekannte Täter in eine Postfiliale ein und schweißten den Tresor auf. Offenbar handelt es sich um die gleichen Täter, die am 4.August in die Post von Dieburg, am 1. September in die Post von Münster/Dieburg) und am 14. Oktober in die Post von Seeheim/Dieburg einbrachen.

15.07.2000
Mehr und mehr häufen sich Vorfälle, in denen Räuber Poststellenleiter vor ihren Ämtern auflauern und mit Pistolengewalt zwingen, den Tresor zu öffnen. So geschah es auch am heutigen Tag in der Franfurter Poststelle in Eschersheim. Ähnlich gingen Täter in den Frankfurter Filiaen Nied und Praunheim im März 2000 vor. Im Herbst 1999 erbeuteten sie auf diese Weise in der Frankfurt-Sindlinger Agentur 85.000 DM.

26.02.2001
Ein ca. 35-jähriger Mann lauerte am Freitag um 21.15 Uhr den Ladenbesitzer einer Postagentur auf und zwang ihn durch Waffenandrohung seinen Tresor zu öffnen. Anschließend sperrte er sein Opfer in einen Nebenraum und leerte den Trsor. Er erbeutete 128.000,- DM.

26.02.2001
Zwei Bewaffnete überfielen kurz nach 18.Uhr den Edeka Markt in Usingen und zwangen die Verkäuferin den tresor zu öffnen. Sie erbeuteten 5000,- DM. Bereits am Freitagmorgen hatten zwei Täter bei einem ähnlichen überfallin Steinbach 20.000,- DM erbeutet.

28.03.2001
Zwei auffällig kleine Räuber erbeuteten bei einem überfall auf die Volksbank Langenbergheim etwa 30.000 DM. Sie warteten auf die Bankangestellte und bedrohten sie mit einer Waffe und forderten sie auf den Tresor zu öffnen. Anschließend fesselten Sie die Bankangestellte und flohen einem roten Golf, den sie kurz darauf auf einem Feldweg stehen ließen, um die Flucht mit einem silbernen Sportwagen fortzusetzen.

16.06.2001
Ein Unbekannter bedrohte eine Supermarktangestellte in Darmstadt-Kranichstein mit einer Pistole und zwang sie, den Tresor zu öffnen. Er entkam mit ca. 1000,- DM.

11.01.2011 Unbekannte brachen in den Baumarkt Altenstadt ein, brachen den Tresor auf und stahlen Taschenlampen und Baumaschinen. Sie erbeuteten mehrere tausend Euro an Geld.

Entwicklung Straftaten:

13.02.1996 (fr - Klaus Timm/HLKA)
Für das Jahr 1995 verzeichnet das Hessische LKA erneut einen leichten Rückgang der Kriminalität in Hessen. Die Straftaten sanken um 1,9%. Insgesamt waren es 9000 weniger Straftaten als 1994. Der Rückgang wäre noch größer gewesen, wären nicht gleichzeitig Straßenraube von jugendlichen Straftätern stark um 13,1% angestiegen. Diese betrafen hauptsächlich Mountainbikes, Turnschuhe und Bomberjacken. Um 10.500 Fälle war hingegen der Diebstahl. Unter den Straftaten waren 353 Straftaten gegen das Leben, die rein statistisch kaum ins Gewicht fallen (org. Hinweis des HLKA). Unter diesen Tötungsdelikten waren mehr als die Hälfte Totschlag und Töten auf Verlangen.

07.08.1996 (fr-habe)
Die Zahl der Raubüberfälle auf Straßen und Plätzen Frankfurts ist in den vergangenen 6 Monaten stark zurückgegangen. Die Fallzahlen lagen nach Angabe der Polizei im Vergleich zum 1. Halbjahr 1995 um 24% niedriger. Im Vorjahr ware es 870 Fälle, in diesem Jahr lediglich 662. Für die Polizei ist dieser Rückgang nicht erklärbar. fest stehe, dass sich die Straftaten auch nicht in andere Ortsteile verlagert haben.

01.11.1996 (fr - ap)
Zum ersten Mal seit 1990 ist die Zahl der verurteilten Straftäter in den alten Bundesländern zurückgegangen. Sie sank laut Statistischem Bundesamt um 3% auf 741.900 Personen.

01.01.1197
Jedes Jahr sterben in Deutschland ca. 900.000 Menschen. Das sind ca. 1,1% der Bevölkerung. 95% sterben auf natürliche Weise. Von den restlichen 5% sind 12.000 Selbsttötungen, 10.000 Verkehrstote, 8.000 Hausunfälle und 3.500 Tötungsdelikte. In Hessen starben 1996 48 Menschen durch Mord und Totschlag. Dies bedeutet seit Anfang der 90er Jahre ein Rückgang auf fast die Hälfte der Gewalttaten. Damals betrug die Mordrate noch 80 Tote pro Jahr.

05.02.1997 (fr - ukn)
Wie der Generalbundesanwalt Kay Nehm anlässlich der Frage, ob der mutmaßliche Terrorist(ensympatisant) Seidler angeklagt werden soll, am 04.Febr. 1997 bekanntgab, ist die Bedrohung der inneren Sicherheit der Bundesrepublik durch Terroristen insgesamt rückläufig. Die Rote-Armee-Fraktion sei nahezu bedeutungslos geworden, auch die Gewalttaten kurdischer Extremisten seien zurückgegangen. Ebenso sei die Bedrohung durch Rechtsextremismus im vergangenen jahr deutlich zurückgegangen.

19.02.1997 (fr - enk)
Bei einem Rundgang durch das Rotlicht-Milieu in Frankfurt, begrüßten die Frankfurter SPD-Vorsitzende Rita Streb-Hesse und der Hessische Innenminister Gerhard Bökel den Rückgang der Straftaten in Frankfurt um knapp 3%.

14.02.1998 (fr - lhe)
Nach der von Innenminister Gerhard Bökel vorgelegten Kriminalstatistik wurde in Hessen 1997 weniger gestohlen. Insgesamt sank die Zahl der Straftaten trotz Ansteigens der Rohheitsdelikte 0,9%. Damit ist die Krimijnalität seit dem Höchststand 1993 kontinuierlich um 7,5% zurückgegangen. Mord und Totschlag forderten in Hessen 88 Opfer. Dabei ging die Zahl um 8,6% zurück und erreichte den niedrigsten Stand seit 1968.

21.02.1997 (fr - enk)
Die Aufklärungsquote bei Straftaten war 1996 in Frankfurt so hoch wie nie zuvor. Sie betrug 45,3%. Hinzu kommt, dass die Straftaten in Frankfurt und dem angrenzenden Main-Taunus-Kreis im Vergleich zum Vorjahr um 2,8% zurückgegangen ist, das entspricht 4000 Straftaten weniger. Hessenweit gingen die Straftaten um 0,4% zurück. Die Wohnungseinbrüche gingen um 2,6% zurück. Sorgen bereite der Trend, dass die Täter immer gewaltbereiter seien und immer stärker bewaffnet wären. Hier sei eine Zunahme um 6,7% zu verzeichnen. Sorge bereite auch die immer stärkere Kriminalisierung der Jugendlichen. Sie sei im abgelaufenen Jahr bei Kindern bis 14 Jahren um 14,5% und bei Kindern bis 18 Jahre um 5% gewachsen. Dieser Trend könne jedoch nicht mit polizeilichen Maßnahmen, sondern nur durch bessere Jugendpflege gestoppt werden.


26.11.1997 (Polizei Wetteraukreis - fr)
Die Wetterau zählt zu den sichersten Landkreisen Hessens, stellte der RP in Darmstadt fest
. Die Aufklärungsquote sei überdurchschnittlich gut und weiter ansteigend. Allerdings sei die Wetterauer Polizei daher auch die am stärksten belastete Polizeidienststelle Hessens.

21.02.1998 (fr - hein)
Die Verbrechensrate stagnierte im vergangenen Jahr im Main-Kinzig-Kreis. Allerdings haben sich bei den jeweils ca. 23.000 Straftaten Verschiebungen ergeben. Gestiegen sind Sexual- und Betrugsdelikte und Diebstähle. Abgenommen hat der Drogenmissbrauch, Auto- und Fahrraddiebstähle. Hessenweit gingen die Straftaten insgesamt leicht zurück. Strak zugenommen haben Straftaten von Kindern unter 14-Jahren und die von Jugendlichen bis 18 Jahre. Bei 40% der Tatverdächtigen handelte es sich um Wiederholungstätern. Obwohl mehr Festgenommene als zuvor eine Schusswaffe trugen, ging die Zahl der Tötungsdelikte von 23 auf 18 zurück.

07.09.1998 (fr - lhe)
Nach Auffassung des Hessischen Justizministers gibt es in Deutschland mehr Angst als Kriminalität. Alleine in Hessen sei die Zahl der Straftaten von 1993 bis 1997 um 7,4% zurückgegangen. Hauptursache der Kriminalität sei die soziale Unsicherheit vieler Bürger, die durch Armut und Perspektivenlosigkeit vieler Bürger.

17.11.1998 Das Statistische Bundesamt Wiesbaden teilt mit, dass immer mehr Jugendliche wegen Straftaten verurteilt werden. So stieg diese Zahl in den alten Bundesländern gegenüber dem Vorjahr um 11,3% auf 45.600 Fälle. Überdurchschnittlich stiegen dabei Raub und Körperverletzung mit einem Zuwachs von 26,5% und 23,8%.
Die Zahl der rechtskräftig Verurteilten aller Altersstufen stieg in der Bundesrepublik um 2,2% auf 782.100 Verurteilungen. Dabei wuchsen Raub und Erpressung mit 11,0% und Drogendelikte mit 9,7% Zuwachs überdurchschnittlich. Diebstahl und Unterschlagung nahmen mit 2,5% zu. Auch, wenn Kindesmissbrauch mit 2207 Fällen in der Statistik an letzter Stelle steht, so nahmen die Strafermittlungen auf diesem Gebiet um 8,3% zu. Die größte Gruppe der Straftaten sind Verkehrsdelikte. Sie sind allerdings auch die einzige Kategorie, in der die Fallzahlen sanken und zwar um 0,7%. Insgesamt wurden 658.900 Männer und 121.600 Frauen wegen Straftaten verurteilt. Das bedeutete bei den Männern einen Anstieg von 2 %, bei den Frauen ein Zuwachs von 3,6%.
Die Zahl der Verurteilten Ausländer betrug 210.000 Personen oder 26,9%. Hierbei betrafen allerdings 12,2% Verfahren wegen Verstöße gegen das Ausländer- oder Asylrecht.

19.10.1999 (fr - Dieter Ostermann)
Die Verbrechensrate ist in den USA im 7. Jahr hintereinander rückläufig. Gegenüber 1997 sank die Rate der Gewalttaten 1998 um 7%, die der Eigentumsdelikte um 6%, die der Morde um 7% und der Vergewaltigungen um 4%. Mit 566 Taten je 100.000 Einwohner wurde 1998 das niedrigste Verbrechensniveau seit 1985 registriert. In New Yorck sank die Mordrate sogar um mit 633 Tötungsdelikten gegenüber von im Vorjahr 770 Morden um mehr als 17%. 4321 der Starftaten hatten rassistischen Hintergrund. Als wichtígster Trend wurde ein starker Rückgang des Gebrauchs von Schusswaffen registriert. Während die Zahl aller Morde um 1295 gesunken sei, sei der Gebrauch von Schusswaffen bei Morden überproportional um 1586 Delikte zurückgegangen. Damit ging der Anteil des Schusswaffengebrauchs bei Tötungsdelikten von 40% auf 38% zurück. Begründet wurde der Rückgang der Verbrechensrate mit dem seit 7 Jahren andauernden wirtschaftlichen Aufschwung und damit dem Rückgang der sozialen Not in den USA

Waffen


1991 - (fr - gw)
Auf Anfrage des CDU-Landtagsabgeordneten Siegbert Ortmann erklärte die Hessische Landesregierung, dass in Hesssen 850.000 Schusswaffen registriert sind: Hiervon entfallen 346.000 Schusswaffen auf Sportschützen, 167.000 Schusswaffen auf Jagdscheininhaber und 30.000 angemeldete Schusswaffen auf Sammler. 349.000 Waffen sind von sonstigen Inhabern (Altbesitz vor 1972) angemeldet.

16.09.1996 (fr - dpa)
Die nach dem zweiten Weltkrieg in den Westen geflohene Waffenfabrik "Heym" hat mithilfe von staatlichen Förderzuschüssen wieder eine Produktionsstätte in Thüringen aufgebaut. Das neue Werk, dass 10,5 Millionen DM kostete, beschäftigt 70 Menschen. Gefertigt werden Jagd und Faustfeuerwaffen.

21.12.1996 (fr - rtr)
Österreich hat als erstes Land der Welt ein völliges Verbot des Besitzes, der Herstellung und des Handels von Anti-Personenminen erlassen. Das Gesetz tritt am 1. Januar 1997 in Kraft.

07.04.1997 (fr - dpa)
In einer Pressekonferenz erläuterte der Sachverständige Bernd Rolf, dass es nach Expertenmeinung in der Bundesrepublik einen Bestand von bis zu 30 Millionen illegaler Waffen gibt.

07.05.1997 (fr - rtr)
In 35% aller US Haushalte gibt es nach Untersuchungen des US Justizministeriums mindestens eine Schusswaffe. Insgesamt hatten nach einer Untersuchung von 1994 etwa 44 Millionen Amerikaner zusammen 192 Millionen Schusswaffen. Im gleichen Jahr wurden bei Schießunfällen 185 Kinder getötet.

27.05.1997 (fr - dpa)
Deutschland ist nach den USA der größte Exporteur von gebrauchten Waffen und stellt nach Ansicht des "International Center for Conversion" erheblich zum Kriegsrisiko bei. So habe die BRD zwischen 1990 und 1995 gebrauchte Waffen im Wert von mehr als 10 Milliarden DM verkauft und weitere verschenkt. Nach Auffassung der Organisation gefährden die sogenannten Kleinwaffen wie Gewehre, Granaten und Minen auch zunehmend das Leben der internationalen Blauhelmtruppen und den zivilen Helfern in Kriesengebieten.

12.06.1997 (Spiegel TV)
In Deutschland sind zehn Millionen Schusswaffen registriert. 30.000 Bürger besitzen einen Waffenschein.

19.03.1998 (fr - rtr)
Seit 7 Jahren nimmt die Mordrate in New York, der ehemaligen Hauptstadt des Verbrechens der USA, beständig ab. Setzt sich dieser Trend auch 1998 fort, so sinkt die Mordrate erstmals unter den bisher niedrigstend Stand von 1962.
10.06.1998 Die Bürger der USA besitzen nach Schätzungen mehr als 200 Millionen Schusswaffen. Damit besitzt jeder Haushalt statistisch mehr als eine Waffe. Pro Kopf bedeutet das, dass jeder Bürger über 10 Jahre statistisch eine Schusswaffe besitzt.

18.08.1998
Die Bombe, die beim Anschlag in Nairobi 247 Menschen tötete, ähnelte der Bombe, die im April 1995 in Oklahoma eingesetzt wurde. Der Sprengsatz bestand aus Ammoniumnitrat und Heizöl.

14. Februar 2011
Eine Volksabstimmung zur Verschärfung des schweizer Waffenrechts ergab, dass 55% der schweizer Bürger einem solchen Begehren nicht zustimmen. Auch die Kantone lehnten eine Verschärfung ab. Hauptänderungswunsch einer Initiative gegen Waffenbesitz war die Forderung, dass Angehörige der schweizer Armee ihre Militärwaffen nicht mehr zu Hause aufbewahren dürfen, sondern diese in Waffenkammern der Armee verwahrt werden. Grund der Forderung war der Umstand, dass jährlich rund 300 schweizer Bürger durch Schusswaffengebrauch sterben und viele dieser Taten mit den Dienstwaffen der Armeeangehörigen ausgeübt werden.

©:horst decker

Tatwerkzeuge -Straftaten




Messer536
nachweislich illegal beschaffte Pistolen/Gewehre117
Maschinenpistolen, Besitzverbot, der Erwerb entzieht sich vollständig einer legalen Erwerbsmöglichkeit41
Baseballschläger37
Beil/Axt33
Hammer32
Eisenstange28
Schreckschusspistolen25
Straftaten von Polizisten mit Polizeiwaffen (Überfälle und Morde),
missbräuchlicher dienstlicher Schusswaffengebrauch oder Fehlreaktionen sind nicht berücksichtigt
21
Handgranaten, Besitzverbot, der Erwerb entzieht sich vollständig dem Waffengesetz20
Knüppel/Nagelbrett18
Getränkeflasche17
Schwert/Machete17
Aids-Spritze13
legal besessene Pistole oder Revolver11
Stein 10
Schraubenzieher/ Dreikantschaber10
Spielzeugpistolen9
Schal/Schnürsenkel/Schlüsselband/Krawatte8
Gezieltes überfahren mit Auto7
gezieltes Feuerlegen, in vier Fällen Person vorher mit Benzin übergossen7
gelenkter Angriff durch Hund, teilw. mit Todesfolge! 6
Schere 6
Fleischgabel/Besteck-Gabel 5
vergiften5
eingeschmuggelter Sprengstoff5
Ersticken durch Kissen4
Schlagring - Besitzverbot und keine legale Kaufmöglichkeit4
Illegal besessenes Gewehr4
Panzerfaust - Besitzverbot und keine legale Kaufmöglichkeit3
Fahrradkette3
Selbstmorde mit legaler Schusswaffe3
Armbrust, frei verkäufliche tödliche Waffe, ein Angriff auf Polizei3
selbstgemischter Sprengstoff3
Spaten, z.B. Opfer Jakub Fitsman2
Verbrühen mit kochendem Wasser2
Ertränken in Badewanne2
Tränengassprühdose2
Kettensäge, 1 Angriff auf Polizisten3
Mistgabel2
Luftpistole/Luftgewehr2
Jagdgewehr, legal besessen, Bedrohung1
Blasrohr1
Golfschläger1
Motorradhelm1
Stöckelschuh1
Bratpfanne (Mord)1
Bierkrug (Mordversuch)1
Sichel (Entführung)1
Kerzenleuchter (Totschlag)1
aus Eisenrohr selbst gefertigte Pistole1
Kochtopf (Mord)1
Bilderrahmen (Mord)1
Herbeiführen einer Hausgasexplosion1
Säureattentat1


















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